2 europäische Städte, darunter Rom und Bologna, fordern die EU auf, schnell zu handeln, um die Wohnkrise zu lösen. Sie verlangen sofortige Ressourcen und einen langfristigen Plan zur Unterstützung von Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Zwölf europäische Hauptstädte und Kunststädte, darunter Rom und Bologna, haben sich an Brüssel gewandt, um dringende Maßnahmen und einen Notfallplan zur Lösung der eskalierenden Wohnungskrise zu fordern. Dies geschieht, nachdem der EU-Wohnungsplan auf 2026 verschoben wurde. Die Städte fordern sofortige Ressourcen, indem Wohninvestitionen vom Stabilitätspakt ausgenommen und nicht ausgegebene Mittel aus dem NRRP umverteilt werden. Sie wollen auch einen langfristigen Plan, bei dem ein größerer Teil der Kohäsionsfonds für Wohnungen im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen vorgesehen ist.
Die Bürgermeister von Amsterdam, Athen, Barcelona, Budapest, Paris, Rom, Warschau, Lissabon, Lyon, Bologna, Gent und Leipzig – zwölf Städte, die fast 15 Millionen Menschen vertreten – haben ihre Forderung heute (20. Februar) im Europäischen Parlament bekannt gegeben. Sie trafen sich auch mit dem EU-Kommissar für Wohnungspolitik, Dan Jørgensen, und der Vorsitzenden des Sonderausschusses des EU-Parlaments für die Wohnungskrise, Dem Irene Tinagli.
Unter der Leitung des Bürgermeisters von Barcelona, des Sozialisten Jaume Collboni, schlugen die zwölf Städte Alarm wegen des wachsenden Mangels an Wohnungen für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wichtige Arbeitnehmer und junge Menschen. Sie argumentierten, dass die Krise die Legitimität der Demokratien und des europäischen Projekts gefährdet. Die Entscheidung der Europäischen Kommission, den europäischen Plan für bezahlbares Wohnen nicht in das jährliche Arbeitsprogramm aufzunehmen, sei daher keine gute Nachricht. Der von Ursula von der Leyen versprochene Plan für das Recht auf Wohnen könne nicht warten.
Kommissar Jørgensen kündigte an, dass er die Empfehlungen des Sonderausschusses abwarten werde, bevor er den Plan ausarbeite, und dass er mit dem EU-Vizepräsidenten für Kohäsion, Raffaele Fitto, zusammenarbeite, um die Mittel der Kohäsionsfonds für Wohnungen von 7,5 auf 15 Milliarden Euro zu verdoppeln. Die Pariser Bürgermeisterin, Anne Hidalgo, begrüßte dies, schlug aber vor, dass die Mittel direkt an die lokalen Behörden fließen sollten.
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