Trump setzte 25% Zölle auf Autos aus Mexiko und Kanada aus. Autoaktien wie Ford und GM stiegen. Kanada und China reagierten mit Gegenmaßnahmen, während Trump weitere Ausnahmen prüft.
US-Präsident Donald Trump hat vorübergehend 25% Zölle auf Autos aus Mexiko und Kanada ausgesetzt. Diese Entscheidung folgte intensiven Verhandlungen mit Vertretern der Automobilindustrie, darunter die CEOs von Ford, General Motors und Stellantis. Die Trump-Administration kündigte an, dass die Autohersteller eine einmonatige Ausnahme erhalten, was sofort positive Reaktionen an den Finanzmärkten auslöste. Die Aktien großer Automobilunternehmen verzeichneten deutliche Gewinne, wobei Ford um 3,65 %, General Motors um 1,76 % und Stellantis um 2,46 % stiegen.
Trumps Entscheidung zielt darauf ab, den Automobilherstellern zu helfen, sich an die neuen Handelsbedingungen anzupassen und gleichzeitig die Rückverlagerung der Produktion in die Vereinigten Staaten zu fördern. Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, ist das Hauptziel sicherzustellen, dass amerikanische Unternehmen keinen wirtschaftlichen Nachteil erleiden. „Der Präsident hat klar gesagt, dass die Automobilhersteller investieren und die Produktion in die USA verlagern sollten, wo sie keine Zölle zahlen müssen“, so Leavitt.
Gleichzeitig kündigte Trump an, dass ab dem 2. April reziproke Zölle auf alle Importe aus Mexiko und Kanada eingeführt werden. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, die amerikanische Wirtschaft zu stärken und inländische Hersteller zu schützen. Darüber hinaus unterzeichnete Trump eine Executive Order, die die Handelsbeziehungen überprüfen und weitere reziproke Maßnahmen einführen soll.
Die Reaktionen aus Kanada und China ließen nicht lange auf sich warten. Kanada kündigte Vergeltungszölle auf amerikanische Waren an, während China bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen hat. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass ihr Land seine Antwort am Sonntag vorstellen werde. Experten warnen, dass diese Zölle zu erheblichen Preiserhöhungen für Autos führen und den globalen Handel negativ beeinflussen könnten. Laut einem Bericht der Anderson Economic Group könnten die Preise einiger Modelle um bis zu 12.200 Dollar (11.290 Euro) steigen.
Die Trump-Administration erwägt auch weitere Ausnahmen von Zöllen, insbesondere für landwirtschaftliche Produkte aus Mexiko und Kanada. Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, die Auswirkungen auf amerikanische Verbraucher und Landwirte abzumildern. Allerdings betonte Trump auf der Social-Media-Plattform Truth Social, dass Kanada seiner Meinung nach nicht genug tue, um den Fentanyl-Handel einzudämmen, und äußerte Unzufriedenheit mit den aktuellen Beziehungen.
Internationales Schuldnerregister
Stellen Sie durch eine detaillierte Prüfung im Schuldnerregister sicher, dass Ihre finanzielle Historie wirklich frei von Schulden ist.