US-Dollar stürzt ab nach Trumps globalen Handelszöllen – EU reagiert mit Vergeltungsmaßnahmen. Euro und Pfund profitieren stark. Aktuelle Wechselkursentwicklungen und Prognosen.
Der US-Dollar ist über Nacht deutlich unter Druck geraten, nachdem Donald Trump seine lang erwarteten globalen Handelstarife bekannt gegeben hat. Eine Basisabgabe von 10% auf alle Einfuhren in die USA wurde eingeführt, wobei zusätzliche Sätze für Länder gelten, die nach Ansicht der US-Regierung höhere Barrieren für amerikanische Exporte erheben.
Die EU wurde mit einem Aufschlag von 20% belegt, woraufhin Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Gegenmaßnahmen drohte. China, das von Trump als Hauptverantwortlicher eingestuft wird, muss zusätzlich zu den bereits bestehenden 20% weitere 34% zahlen. Dies führte zu einer starken Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar, wobei der Wechselkurs zeitweise auf fast 1,10 EUR/USD stieg. Das britische Pfund profitierte von der vergleichsweise geringen Belastung und der Ankündigung von Keir Starmer, vorerst keine Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen.
GBP/USD erreichte mit 1,31 den höchsten Stand seit Oktober 2024. Wirtschaftsexperten rechnen nun mit vier Zinssenkungen der US-Notenbank, während die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA und anderen Ländern steigt.
Wichtige Wirtschaftsdaten: Heute Nachmittag werden die US-Arbeitslosenzahlen und der ISM-Dienstleistungsindex veröffentlicht. Schwächere Zahlen könnten den Dollar weiter belasten. Morgen folgt der monatliche US-Arbeitsmarktbericht, der bei Enttäuschungen ebenfalls zu Dollarverlusten führen könnte.
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